Mittwoch, 9. März 2011

So kann man sich täuschen




Die 5 km ins Nachbardorf entpuppten sich als mehr. Nach ca. 2 km Fußweg konnte ich einem Hinweisschild entnehmen, dass weitere 7 km zu bewältigen sind.
Weil es grad so schön war, machte ich auf halber Strecke einen fast 1stündigen Abstecher auf einen Berg. Meine leise Hoffnung, oben einen Weg zu finden, der auf der anderen Seite runterführt, erfüllte sich nicht. Ich fand insgesamt 3 Wege abwärts, konnte durch den dichten Wald aber nicht erkennen, welcher der für mich richtige war. Ausgeschildert war leider nichts. So ging ich eben den gleichen Weg wieder runter und unten dann um den Berg herum zur Pferdeweide.
Leider wollten die Pferde lieber unter sich bleiben - weit entfernt von mir rotteten sie sich zusammen und machten keine Anstalten, zu mir zu kommen. Mit tollen Pferdefotos kann ich also nicht dienen.

Wirklich schöne Landschaftsfotos wurden es auch nicht - das schöne Wetter hatte viele Leute rausgelockt, die zudem auch sehr gern mal stehenblieben und mit mir ein Schwätzchen hielten. Die großzügig angesetzte Zeit wurde am Ende dann reichlich knapp. Den Rest des Weges - mit einer ziemlichen Steigung - musste ich fast im Laufschritt absolvieren. Als ich endlich im Dorf ankam, war der Umzug bereits gestartet.

Die Idee, nach dem Kaffeetrinken weiterzuknipsen, konnte ebenfalls nicht umgesetzt werden. Wir haben uns schlicht und einfach verquatscht. Als ich mich auf den Rückweg machte (nicht zu Fuß - nette Leute nahmen mich im Auto mit), war es schon fast dunkel.

Eine kleine Ausbeute kann ich aber zeigen:

Das obige Kugelbild ist auf einer Lichtung auf dem Berg entstanden.

Auf der Höhe ist etwa in der Mitte eine Ruine zu erkennen. Die Sporkenburg. Hinter mir liegt der fast genau so hohe "Abstecher"-Berg,

Zum Vergrößern anklicken.

Gehostet von directupload.net

Die Ruine Sporkenburg - vom "Abstecher"-Berg aus gezoomt

Gehostet von directupload.net

Ein einziges Pferd hat sich mal kurz getraut, mich näher zu beäugen

Gehostet von directupload.net

Die ersten Fußgruppen habe ich verpasst

Gehostet von directupload.net

Die kleinen Karnevalisten beobachte ich besonders gern

Gehostet von directupload.net

Dienstag, 8. März 2011

Veilchendienstag



Für heute habe ich mir vorgenommen, einen langen Spaziergang zu machen, und zwar auf einem Weg, der an etlichen Pferdeweiden vorbei geht. Das Wetter ist herrlich, endlich kein Wind. Da werde ich meine Glaskugel einpacken und versuchen, schöne Kugelbilder zu knipsen. Und Landschaftsbilder. Und natürlich Pferdebilder.

Der Weg endet in einem Dorf, ca. 5 km entfernt von hier, wo ich den Karnevalsumzug ansehen möchte. Seit gestern weiß ich: Die kleinen Dorfumzüge gefallen mir doch am besten.
Gestern habe ich nämlich zum ersten Mal, seit ich hier lebe, den großen Rosenmontagszug in Koblenz angeschaut.
Was da für Menschenmassen auf den Beinen sind - unglaublich. Ganz schlimm fand ich, dass sich so unendlich viele Kinder und Jugendliche mit Alkohol zuschütteten. In unmittelbarer Nähe stand eine Gruppe von vielleicht 14jährigen, die abwechselnd die Wodka-, dann eine der vielen bunten Likör- oder die Sektflasche am Mund hatten. Die Miniflaschen kamen zwischendurch auch immer wieder zum Einsatz. Und nachgespült wurde mit Bier.
Praktischerweise wurden die leeren Flaschen nach hinten entsorgt - ohne Rücksicht, dass da Leute standen. Und am meisten Spaß machte das natürlich, wenn es laut scheppernd in Scherben zersprang.

So etwas muss ich mir nicht noch einmal antun. Diese Großumzüge werde ich künftig wieder meiden.

Samstag, 5. März 2011

In voller Blüte




... stehen sie jetzt: Die Krokusse. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Frühling im Anmarsch ist.

Alltägliches
Ärgerlich
Außergewöhnlich
Autos
Bad Ems
BuGa
Der Beginn
dienstlich
Essen und Trinken
Feiertage
Ganz privat
Gedichte
Haus - Garten - Natur
Heimat
Hobbies
Koblenz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development